John Irving und wie er die Welt sieht

ein Film von André Schäfer


Synopsis

Gute Nacht, ihr Prinzen von Maine, ihr Könige von Neuengland“ Mit diesen Worten schickt Dr. Larch, der aufopferungsvolle Waisenhausarzt in John Irvings „Gottes Werk und Teufels Beitrag“, seine Schützlinge ins Bett. Dann geht er sterben. John Irving gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Autoren unserer Zeit und ist berühmt für die eigentümlichen Charaktere in seinen Romanen, z.B. in "Garp und wie er die Welt sah" oder "Gottes Werk und Teufels Beitrag". Die Dokumentation begleitet den Autor bei seiner Lesereise nach Europa sowie in seinen privaten Alltag in Vermont. Dabei ist Irving bei seiner täglichen Arbeit, z.B. bei der Entwicklung seiner Romanfiguren zu sehen, aber ebenso beim Kochen oder Fitnesstraining. Anlässlich des 70. Geburtstags des Weltliteraten wird erstmals ein Bild von dem Menschen ermöglicht, der sich hinter all den kreativen Charakteren verbirgt. Der Zuschauer erlebt einen sympathischen und allzu menschlichen Künstler, der sein Publikum mit Worten verzaubert. Regisseur André Schäfer lässt jedoch nicht nur die Romanhelden selbst zu Wort kommen, sondern auch deren leibhafte Vorbilder wie etwa Ärzte, Tätowierer, Prostituierte, Polizisten u.v.m., die ebenfalls in ihrer aktuellen Lebenssituation beleuchtet werden.